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AJA ist der Dachverband gemeinnütziger Jugendaustausch-Organisationen in Deutschland.

AJA und seine MitgliederSeine Mitglieder... ... haben sich auf der Basis gemeinsamer Qualitätskriterien für den internationalen Jugendaustausch zusammengeschlossen. Gestützt auf ehrenamtliches Engagement führen die AJA-Mitglieder weltweit langfristige, bildungsorientierte Schüleraustauschprogramme durch. Unabhängig von Hautfarbe, Religion und politischer Überzeugung wollen sie mit ihrer Arbeit interkulturelles Lernen, Verständigung, Eigenverantwortlichkeit, Toleranz und Respekt für andere Lebensweisen fördern und damit einen Beitrag zur Demokratie- und Friedenserziehung leisten.

Dachverbände des Internationalen Jugendaustauschs treffen sich in Brüssel

Aktualisiert (Mittwoch, den 25. April 2012 um 11:36 Uhr)

 

2. Treffen der Dachverbände für internationalen Jugendaustausch in Brüssel

Am 17. April 2012 fand zum zweiten Mal das Treffen europäischer Dachverbände des gemeinnützigen Jugendaustauschs statt. In Brüssel trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter von AJA, UNSE (Frankreich), SPIL (Niederlande), Intermundo (Schweiz) sowie Vertreter der beiden europäischen Dachverbände der AJA-Organisationen EFIL (AFS) und EEE-YFU.

Bei diesem Treffen ging es um Erfahrungsaustausch und Identifizierung weiterer Kooperationsmöglichkeiten der Dachverbände auf europäischer Ebene. Kernthemen im Erfahrungsaustausch waren die Restriktionen und Schwierigkeiten bei der Vergabe von Visa für Schüler, die aus Nicht-EU-Staaten für einen Schüleraustausch in die EU einreisen möchten. Zusammen mit einer Vertreterin der Europäischen Kommission diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der Dachverbände über die Bedeutung des Internationalen Jugendaustauschs. Sie machten deutlich, wie wichtig eine Visavorgabe sei, die nicht den Schüleraustausch beschneidet, sondern eben diesen fördert.

Darüber hinaus war auch die Anerkennung von Auslandsschuljahren ein Bestandteil der Diskussion. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern gibt es immer wieder Probleme bei der Anerkennung von im Ausland erbrachten schulischen Leistungen.

Das nächste Treffen wird in den Niederlanden Ende des Jahres 2012 stattfinden.

 

Anerkennung von Auslandsschuljahren

Aktualisiert (Freitag, den 07. Oktober 2011 um 11:56 Uhr)

2. AJA-Fachtagung im Deutschen Bundestag 

Fachtagung Anerkennung_v_Auslandsschuljahren_2011Zum zweiten Mal fand bei der gemeinsam von gemeinnützigen und nicht-gemeinnützigen Austauschorganisationen durchgeführten Fachtagung mit Vertretern von neun Kultusministerien ein Kenntnis- und Gedankenaustausch über die Probleme bei der Anerkennung von im Ausland erbrachten schulischen Leistungen statt.

Nach einem motivierenden Vortrag des ehemaligen Staatssekretärs im Auswärtigen Amt und Deutschen Botschafter in den USA, Wolfgang Ischinger, zur Bedeutung des Schüleraustauschs für ihn ganz persönlich, aber auch für die globalisierte Gesellschaft im Allgemeinen, befassten sich die Vertreter von über 40 Austausch-Organisationen und 10 deutschen Kultusministerien auch mit einem Einzelfall: Einem Schüler der sein 10. Schuljahr in Uruguay verbracht hatte, wurde nicht gestattet, Spanisch als Leistungsfach zu wählen – Begründung: Er habe in der zehnten Klasse nicht am Spanisch-Unterricht in seiner deutschen Schule teilgenommen. Auch ein Verwaltungsgericht konnte dem Schüler, der in seinem 10. Schuljahr den gesamten Unterricht auf Spanisch erteilt bekommen hatte, nicht die Teilnahme am Spanisch-Unterricht in seiner Heimat-Schule ermöglichen. Klar, dass sich hieran eine intensive Diskussion anschloss.

In der zweiten Hälfte der Konferenz, die auf Einladung von Viola von Cramon, MdB, im Deutschen Bundestag stattfand (siehe Foto), tauschten die Beamten aus den einzelnen Bundesländern ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus und bekundeten übereinstimmend, gemäß dem Beschluss der Kultusministerkonferenz den Schüleraustausch trotz individueller Probleme weiter zu fördern.

   

Schutz von Programmteilnehmern vor sexualisierter Gewalt und Ausbeutung

Aktualisiert (Mittwoch, den 28. September 2011 um 09:44 Uhr)

 

Bereits seit 2006 ist dieses Thema fester Bestandteil der AJA-Programme zum Schutz aller Teilnehmer und Mitarbeiter. Es ist außerdem Teil einer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung in allen Mitgliedsorganisationen.

Dabei werden in den AJA-Organisationen insbesondere Herausforderungen der interkulturellen Unterschiede Rechnung getragen. So werden die Mitarbeiter innerhalb der Organisationen in regelmäßigen Abständen geschult, um die Jugendlichen und Gastfamilien sensibilisieren und stärken zu können. Alle teilnehmenden Jugendlichen sollen gezielt darauf vorbereitet werden, mit diesen Gefahren umgehen zu können.

Der AJA und seine Mitgliedsorganisationen begrüßen den heute vom Bundeskabinett beschlossenen Aktionsplan 2011 zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung, der, wie die zuständige Ministerin betonte, Kinder und Jugendliche ein „wichtiges Stück näher an das Ziel bringt, ihnen eine sichere, von Vertrauen und Schutz geprägte Umgebung zu schaffen, in der sie unbeschwert aufwachsen können."

   

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