Nachlese: Bildungspolitisches Arbeitstreffen

Am 23. und 24 Juli fand in Berlin das bildungspolitische Arbeitstreffen mit dem Titel „Herz, Hand und Kopf – Internationale Verständigung durch Schüler- und Jugendaustausch“ statt. Zu dem Treffen, das von Austausch macht Schule (AmS) und YFU veranstaltet und von der Stiftung Mercator gefördert wurde, waren Abgeordnete der Landesparlamente eingeladen. Elf Bildungspolitiker*innen aus insgesamt 10 Bundeländern nahmen teil und erörterten gemeinsam die Frage, wie internationaler Jugend- und Schüleraustausch nachhaltig im Bildungssystem verankert werden kann. Dazu erfolgte im ersten Schritt eine Bestandsaufnahme der Rahmenbedingungen für internationalen Austausch auf Länderebene.

Im Gespräch mit Jugendlichen, die Austauscherfahrungen in Mittelost- und Südosteuropa gesammelt haben, wurde der Beitrag vom Jugend- und Schüleraustausch zum Anliegen der politischen Bildung untersucht.

Die Teilnehmenden waren sich einig, dass Austausch ein wirksames Mittel gegen Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ist und es daher eine der zentralen bildungspolitischen Aufgaben ist, jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, sich Kenntnisse und Fähigkeiten für ein verantwortungsvolles Handeln in der Welt anzueignen.

Dazu legten die Abgeordneten die Inhalte einer gemeinsamen Erklärung fest, die Impulse für die weitere Arbeit in den Parlamenten geben kann.

Für den AJA nahm Knut Möller teil. Seinen Eindruck von der Veranstaltung beschreibt er wie folgt: “ Die Unterstützung für unsere Arbeit und für das Anliegen der Tagung, die die Abgeordneten zum Ausdruck gebracht haben, hat uns sehr bestärkt. Die Atmosphäre des Treffens war äußerst angenehm. Es war schön zu sehen, dass über die Grenzen der Parteien und der Länder hinweg zusammengearbeitet wurde, stets die Gemeinsamkeiten im Mittelpunkt standen und konkrete Ergebnisse angestrebt wurden. Das war eine Konferenz, die mir Freude gemacht hat.“