Hamburger Gespräch zum Schüleraustausch USA

Erstes Hamburger Gespräch zum Jugend- und Schüleraustausch

Wie steht es um die transatlantischen Austauschbeziehungen, und welche Rolle können Jugend- und Schüleraustausch gerade in politisch angespannten Zeiten spielen?

Zu diesen Fragen sind am 24. September in Hamburg mehr als 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Austauschorganisationen, Stiftungen, Landes- und Bundesbehörden sowie weiteren Einrichtungen der transatlantischen Zusammenarbeit in den Dialog gekommen. Anlass war das erste „Hamburger Gespräch zum Jugend- und Schüleraustausch“, initiiert vom AJA und der Joachim Herz Stiftung.

Eine zentrale Erkenntnis des Treffens: Politische Spannungen zwischen Deutschland und den USA sind kein Grund, den Austausch zurückzufahren – im Gegenteil. Gerade wenn die Beziehungen auf politischer und diplomatischer Ebene schwieriger werden, gewinnen persönliche Begegnungen und langfristige Beziehungen zwischen jungen Menschen an Bedeutung.

Die gute Nachricht: Der transatlantische Jugend- und Schüleraustausch funktioniert. Trotz teilweise zugespitzter öffentlicher Berichterstattung gibt es bei der Durchführung der Programme derzeit keine grundlegenden zusätzlichen Schwierigkeiten. Gleichzeitig bleibt es wichtig, die bestehenden Austauschbeziehungen aktiv zu pflegen und weiterzuentwickeln.

Für den AJA waren aus der Geschäftsstelle Jan Schütte und Knut Möller dabei. Den AJA-Beirat vertraten Mareike von Raepke (YFU) und Manuel Gerstner (AFS).

Besonders wertvoll war die vertrauensvolle und kollegiale Atmosphäre des Gesprächs: Der Austausch zwischen benachbarten Feldern der transatlantischen Kooperation über Organisations- und Institutionsgrenzen hinweg hat gezeigt, wie viel Potenzial darin liegt, Erfahrungen zu teilen, gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen.

Die „Hamburger Gespräche“ sollen deshalb künftig regelmäßig stattfinden. Wir freuen uns darauf, diesen Dialog fortzusetzen und gemeinsam daran zu arbeiten, dass persönliche Begegnungen auch in schwierigen Zeiten Brücken zwischen Deutschland und den USA bauen.