Sicherheit und Schutz der Programmteilnehmer

„Die AJA-Organisationen betrachten es als ihre Verantwortung und Pflicht, für die bestmögliche Sicherheit und den bestmöglichen Schutz all ihrer Programmteilnehmer zu sorgen. Dies schließt insbesondere ein, alles in ihren Kräften liegende zu tun, um die Programmteilnehmer vor körperlichem und seelischem Schaden zu bewahren.Sicherheit und Schutz

Die Arbeit im internationalen Jugendaustausch lebt durch vertrauensvolle Beziehungen von Menschen untereinander und durch gegenseitige Wertschätzung und Respekt. Dieses Vertrauen soll tragfähig werden und bleiben. Es muss vor Missbrauch geschützt sein und darf nicht zum Schaden von Kindern und Jugendlichen ausgenutzt werden.

AJA und seine Mitglieder beziehen daher eine pro-aktive Position gegenüber physischem, sexuellem oder emotionalem Missbrauch und Gewalt. Zu diesem Zwecke haben AJA und seine Mitglieder Konzepte zur Prävention von und Intervention bei Missbrauch entwickelt und entsprechende Organisationsstrukturen etabliert. Diese werden kontinuierlich in einer ständigen Arbeitsgruppe der AJA-Organisationen und in Kooperation mit Beratungsstellen und Experten der Missbrauchsprävention und -intervention evaluiert und weiterentwickelt, um alle Programmteilnehmer nachhaltig durch ein möglichst engmaschiges Netz der Sicherheit zu schützen.

Bei Anhaltspunkten oder im Falle eines Übergriffs verpflichten sich die AJA-Mitglieder zu einer konsequenten Intervention.“

(Auszug aus den AJA-Qualitätskriterien 2010, Seite 5)