AJA ist der Dachverband gemeinnütziger Jugendaustausch-Organisationen in Deutschland.
Seine Mitglieder...
... haben sich auf der Basis gemeinsamer Qualitätskriterien für den internationalen Jugendaustausch zusammengeschlossen. Gestützt auf ehrenamtliches Engagement führen die AJA-Mitglieder weltweit langfristige, bildungsorientierte Schüleraustauschprogramme durch. Unabhängig von Hautfarbe, Religion und politischer Überzeugung wollen sie mit ihrer Arbeit interkulturelles Lernen, Verständigung, Eigenverantwortlichkeit, Toleranz und Respekt für andere Lebensweisen fördern und damit einen Beitrag zur Demokratie- und Friedenserziehung leisten.Gemeinsam den Schüleraustausch verbessern
Aktualisiert (Donnerstag, den 22. Januar 2009 um 13:10 Uhr)
Rotary Jugenddienst tritt dem AJA bei
Zum 1. Juli 2008 trat der Rotary Jugenddienst Deutschland e.V. (RJD) dem Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA) bei. Damit vereint AJA als Dachverband nun die fünf größten gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen in Deutschland. Durch sie werden gemeinsam jährlich ein Drittel aller Austauschschülerinnen und -schüler aus Deutschland betreut, die für ein Jahr den Sprung in die Welt wagen. Darüber hinaus kommen 90 Prozent der internationalen Gastschüler über die AJA-Organisationen nach Deutschland.
Dadurch wird auch die Rolle von AJA in Fragen der auswärtigen Kulturpolitik sichtbar gewichtiger. Denn aufgrund ihrer Erfahrungen werden die Austauschschülerinnen und -schüler zu Brückenbauern zwischen zwei Nationen. Sowohl für ihr Heimatland als auch für ihr Gastland nehmen sie eine wichtige Botschafterfunktion wahr. „Langfristig fördert dies zudem den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Standort Deutschland, denn viele ehemalige Austauschschüler kehren z.B. für ein Studium oftmals hierher zurück“, so Rita Stegen. Die Arbeit des AJA, Leitlinien für den Jugendaustausch zu entwickeln, hat damit eine politische Relevanz und gewinnt durch sein neues Mitglied nun eine kompetente Verstärkung.
"Ein Austauschjahr ist immer ein gewonnenes Jahr!" - die Schulzeitverkürzung darf nicht zum Hindernis werden
Aktualisiert (Mittwoch, den 17. Oktober 2007 um 15:17 Uhr)
Auch Schulleitungen und Experten aus der Politik unterstützen die Forderungen des AJA
Ein einjähriger Auslandsaufenthalt während der Schulzeit kann zweifellos in hohem Maße zur Ausbildung wichtiger Schlüsselqualifikationen beitragen. Das unterstrichen auch Robert Heinemann (CDU) und Christa Goetsch (GAL), beide schulpolitische Sprecher ihrer Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft, als sie die soziale und interkulturelle Kompetenz, die Jugendliche durch ein Austauschjahr erwerben können, betonten.
Schüler und Eltern müssen daher auch weiterhin gemeinsam mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium über den individuell passenden Zeitpunkt für ein Austauschjahr und eine damit verbundene Anerkennung entscheiden können – darin waren sich alle Vertreter der beiden Podiumsdiskussionen zum Thema „Schüleraustausch nach der Schulzeitverkürzung“ in der Hamburger Klosterschule am 13.9. und im Gymnasium Allee in Hamburg-Altona am 25.9. einig.
Austauschschüler und Gastfamilien als Brückenbauer in Europa
Aktualisiert (Mittwoch, den 11. März 2009 um 16:00 Uhr)
Vertreter des Auswärtigen Amtes würdigt Beitrag des Langzeit-Schüleraustauschs zur auswärtigen Kulturpolitik und zur Ausbildung einer europäischen Bürgerschaft
„Wer oder was ist eigentlich Europa? Und wo endet es?“, „Haben wir multiple Identitäten in Europa?“, „Was bedeutet der Begiff ‚Nachbarn’ für uns in Europa?“ und „Wie mobil sind wir in Europa?“ – Solche und ähnliche Fragen diskutierten am 25. Mai 2007 im Europäischen Haus am Pariser Platz in Berlin Schülerinnen und Schüler aus 23 europäischen und 9 außereuropäischen Ländern zusammen mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags, Botschaftern, Vertretern von Ministerien, Unternehmen, Stiftungen, Bildungsorganisationen und den Medien.
Eingeladen zum Austausch-Forum „Europa im Alltag“ hatten AJA und die Europäische Kommission.
„Wenn Jugendliche aus ganz Europa – aber auch von den anderen Kontinenten – die Gelegenheit haben, für ein Jahr zu uns nach Deutschland zu kommen, hier in Gastfamilien zu leben und eine deutsche Schule zu besuchen, dann ermöglicht dies einen intensiven Austausch zwischen Menschen fremder Kulturen. In Europa ist es genau dieser Austausch, der die Basis dafür legt, unser europäisches Gemeinwesen zusammen gestalten zu können; denn mit ihren Erfahrungen werden die Schülerinnen und Schüler ebenso wie ihre Gastfamilien zu Brückenbauern und Botschaftern zwischen Heimat- und Gastland und fördern somit auch langfristig die Herausbildung eines europäischen Bewusstseins“, würdigte Professor Dr. Pascal Hector vom Auswärtigen Amt den Beitrag des internationalen Schüleraustauschs zur auswärtigen Kulturpolitik. Ausdrücklich dankte er auch den Gastfamilien, deren ehrenamtliches Engagement und Bereitschaft, einem Jugendlichen aus einem anderen Land ein neues Zuhause auf Zeit zu geben, den internationalen Jugendaustausch erst ermöglichten.
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