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AJA ist der Dachverband gemeinnütziger Jugendaustausch-Organisationen in Deutschland.

AJA und seine MitgliederSeine Mitglieder... ... haben sich auf der Basis gemeinsamer Qualitätskriterien für den internationalen Jugendaustausch zusammengeschlossen. Gestützt auf ehrenamtliches Engagement führen die AJA-Mitglieder weltweit langfristige, bildungsorientierte Schüleraustauschprogramme durch. Unabhängig von Hautfarbe, Religion und politischer Überzeugung wollen sie mit ihrer Arbeit interkulturelles Lernen, Verständigung, Eigenverantwortlichkeit, Toleranz und Respekt für andere Lebensweisen fördern und damit einen Beitrag zur Demokratie- und Friedenserziehung leisten.

Schüleraustausch macht schlau!

Aktualisiert (Mittwoch, den 11. März 2009 um 16:37 Uhr)

Studie belegt positiven Einfluss auf Schulnoten

Wer ein Schuljahr im Ausland verbringt, erweitert nicht nur seinen Horizont, sondern verbessert auch seine schulischen Leistungen. Dies belegt eine soziologische Studie, an der über 1.000 ehemalige Austauschschüler des Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) teilnahmen.

Die Durchschnittsnote der Befragten, berechnet aus den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache, lag vor dem Austauschjahr bei 2,26 und verbesserte sich im Anschluss auf 2,02. Vor allem in Englisch legten die Schüler zu - selbst dann, wenn sie ihr Austauschjahr in einem nicht-englischsprachigen Land verbracht hatten. Gleichzeitig konnten die meisten ihre Leistung in Mathematik halten oder verbessern, sogar wenn sie für ihr Austauschjahr eine Klasse übersprungen hatten. Der Anteil an Einser-Durchschnitten stieg von vorher 27,3 auf nach Rückkehr 42,6 Prozent an.

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Internationalen Dialog für alle Menschen erfahrbar machen

Aktualisiert (Mittwoch, den 11. März 2009 um 16:48 Uhr)

"Call for Action": Neue AJA-Initiative zur weltweiten Kooperation

Mit einem so genannten Call for Action ruft AJA eine internationale Initiative ins Leben, bei der mit Hilfe nationaler und internationaler Akteure aus Bildung und Politik die individuelle Schülermobilität umfassend verbessert und gefördert werden soll.

Eine Welt, die zusammenwächst und in der multikulturelle Gesellschaften zum Alltag geworden sind, bedarf Menschen mit interkultureller Kompetenz, mit Offenheit und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und einer Fähigkeit, die eigene und fremde Identität kritisch zu reflektieren. Es sind genau diese Fähigkeiten, die der Langzeitschüleraustausch gezielt fördert und mit denen er zu einer friedlicheren Globalisierung beiträgt.

Weltweit nehmen jedoch zur Zeit nur ca. 40 000 bis 45 000 Schüler an Langzeitaustauschprogrammen teil. Besonders kritisch ist auch, dass nicht alle sozialen Schichten der Gesellschaft und nicht alle Teile der Welt gleichermaßen am Jugendaustausch partizipieren. Um jedoch eine wahrhaft globale Gesellschaft zu ermöglichen, muss es Ziel sein, Zugang und Teilnahme am interkulturellen Dialog für alle überall zu gewährleisten.
 

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Beispielhafte Kooperation stärkt Schüleraustausch in Sachsen

Aktualisiert (Mittwoch, den 11. März 2009 um 16:26 Uhr)

Sächsische Schüler profitieren

Im Sommer 2006 löste die Kultusministerkonferenz (KMK) mit ihrem Beschluss, auch beim Abitur in 12 Jahren zukünftig bundesweit eine Anerkennung von Auslandsschuljahren auf den Bildungsgang der gymnasialen Oberstufe in Deutschland zu ermöglichen, in vielen Ländern ein zähes Bemühen um die landesspezifische Interpretation aus.

sbalogo.jpgIn Sachsen kam es im Zuge dieser Überlegungen zu einer beispielhaften Kooperation zwischen dem Sächsischen Kultusministerium, der sächsischen Bildungsagentur und dem AJA. Der gemeinsamen Zusammenarbeit ist es nun zu verdanken, dass Sachsens Schüler ab dem 1. August 2008 von den bundesweit bisher progressivsten Neuregelungen des 12-jährigen Abiturs profitieren können.

In der Kooperation wurden drei Bausteine entwickelt, die alte Einschränkungen aufheben, neue Möglichkeiten eröffnen und durch ihre zukunftsorientierte Ausrichtung den Jugendaustausch auch langfristig in Sachsen fördern.

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