Gründe für die Wahl einer gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation – für Partner und Institutionen

 

Durch Gemeinnützigkeit interkulturelles Lernen fördern – für alle Zielgruppen

Die AJA-Mitglieder fördern zusammen mit Kooperationspartnern Schülerinnen und Schüler von verschiedenen Schulformen, die im Austausch unterrepräsentiert sind. Es werden außerdem Stipendien in strukturschwachen Gebieten und an finanziell Benachteiligte vergeben. Die AJA-Mitglieder fördern Zielgruppen, die bei den meisten Schüleraustauschorganisationen keine Chance auf einen Austausch haben. Durch gezielte Informationsveranstaltungen an Gymnasien und an Realschulen und durch die Weiterentwicklung von Projekten im Bereich Schule und Jugendaustausch werden diese Ziele erreicht.

Qualität der Austauschorganisationen – der AJA als verlässlicher PartnerAJA - Qualität durch Expertise und Erfahrung

Zur Unterstützung des internationalen Jugendaustausches in Deutschland und zur Förderung des interkulturellen Lernens unter Jugendlichen steht der AJA in einem fachlichen Austausch mit Institutionen, Ministerien und anderen fachlichen Einrichtungen. Der AJA ist Mitglied in der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB) und vertritt dort als einzige Institution den internationalen langfristigen Schüleraustausch. Als Mitglied im Forscher-Praktiker-Dialog steht hier die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis im internationalen Jugendaustausch im Vordergrund. Darüber hinaus ist der AJA als Experte im Arbeitskreis „Kooperation Schule und internationale Jugendarbeit“ zusammen mit den deutschen Jugendaustauschwerken, dem Pädagogischen Austauschdienst und dem IJAB vertreten.
Eine weiterer wichtige Wertschätzung in der fachlichen Auseinandersetzung ist die Berufung des AJA als Experte in das „Netzwerk Austausch China“ des Auswärtigen Amtes.

Qualitativ hochwertige Austauschkonzepte leisten einen Beitrag zur non-formalen Bildung

Die Lernprozesse im langfristigen Jugendaustausch gehen weit über das formale Lernen in einem bestehenden Bildungssystem hinaus. Durch das Eintauchen in eine Kultur lernen alle Programmteilnehmenden, Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und eigene Wertvorstellungen zu überdenken. Um das non-formale Lernen nachhaltig zu unterstützen, sind bildungsorientierte Austauschkonzepte unabdingbar. Die gemeinnützigen Austauschorganisationen legen in der Ausgestaltung ihrer Programme einen Schwerpunkt auf vielseitige Programmformate und betten ihre Programmteilnehmenden in mehrtägige (zwischen 3 Tagen und einer Woche) umfassende Vorbereitungs- und Betreuungsseminare sowie Workshops nach der Rückkehr ein. Somit erfolgt eine intensive Lernbegleitung, die eine non-formale-Bildung jedes einzelnen nachhaltig stark fördert.

Bürgerschaftliches Engagement und Mitbestimmung als Grundstein für ein lebenslanges Lernen

Ein wichtiger Bestandteil für ein erfolgreiches lebenslanges Lernen ist Mitbestimmung und Partizipation. Durch die aktive Beteiligung ehemaliger Programmteilnehmer und Programmteilnehmerinnen wird Erfahrenes aus erster Hand an die Teilnehmenden weitergegeben. Zudem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit durch ihr Engagement ihre Austauscherfahrung besser und nachhaltiger verarbeiten zu können. In den AJA-Mitgliedsorganisationen sind mehr als 5000 Personen ehrenamtlich aktiv. Diese Mitbestimmung führt bei den Jugendlichen dazu, dass der Gedanke des friedlichen Miteinanders weitergetragen wird und Werte wie bürgerschaftliches Engagement und Verantwortung gefördert werden.

Weltweite Ländervielfalt ermöglicht die Erfüllung von kulturellen und politischen Zielen durch Jugendaustausch

In einer globalisierten Welt ist es sehr wichtig, mit möglichst vielen Ländern der Welt in den Austausch zu treten. Die AJA-Mitgliedsorganisationen führen daher mit allen Kontinenten Austauschprogramme durch. Durch den Austausch z.B. mit Ländern in Südosteuropa, Lateinamerika, Asien oder auch Afrika werden in Kooperation mit Partnern vor Ort Strukturen aufgebaut, die zu Unterstützung des interkulturellen Lernens vor Ort beitragen. Dadurch werden politische Ziele erreicht, wie etwa die Verbreitung eines Demokratieverständnisses. Darüber hinaus wird ein friedliches Miteinander gefördert. Das ist wichtiger als der Austausch mit nur den typischen Austauschländern wie die USA, Neuseeland, Kanada oder Australien.

Förderung der Willkommenskultur in Deutschland durch beidseitigen Austausch

Die AJA-Organisationen sind mit über 80% führend in der Aufnahme von ausländischen Gastschülern und Gastschülerinnen in Deutschland. Für die AJA-Organisationen sind die Aufnahmeprogramme ebenso wichtig, wie die Entsendeprogramme, da Austausch in seiner beidseitigen Form zu einem tiefen interkulturellen Verständnis füreinander führt. In Deutschland stärkt die Aufnahme von internationalen Austauschschülerinnen und Austauschschülern in Gastfamilien die Offenheit in der Gesellschaft. Die Austauschschülerinnen und Austauschschüler repräsentieren ihre eigene Kultur in Deutschland und nehmen nach diesem Auslandsaufenthalt die Rolle eines deutschen Botschafters /Botschafterin in ihrem Heimatland ein.