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Internationalen Dialog für alle Menschen erfahrbar machen

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Aktualisiert (Mittwoch, den 11. März 2009 um 16:48 Uhr)

"Call for Action": Neue AJA-Initiative zur weltweiten Kooperation

Mit einem so genannten Call for Action ruft AJA eine internationale Initiative ins Leben, bei der mit Hilfe nationaler und internationaler Akteure aus Bildung und Politik die individuelle Schülermobilität umfassend verbessert und gefördert werden soll.

Eine Welt, die zusammenwächst und in der multikulturelle Gesellschaften zum Alltag geworden sind, bedarf Menschen mit interkultureller Kompetenz, mit Offenheit und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und einer Fähigkeit, die eigene und fremde Identität kritisch zu reflektieren. Es sind genau diese Fähigkeiten, die der Langzeitschüleraustausch gezielt fördert und mit denen er zu einer friedlicheren Globalisierung beiträgt.

Weltweit nehmen jedoch zur Zeit nur ca. 40 000 bis 45 000 Schüler an Langzeitaustauschprogrammen teil. Besonders kritisch ist auch, dass nicht alle sozialen Schichten der Gesellschaft und nicht alle Teile der Welt gleichermaßen am Jugendaustausch partizipieren. Um jedoch eine wahrhaft globale Gesellschaft zu ermöglichen, muss es Ziel sein, Zugang und Teilnahme am interkulturellen Dialog für alle überall zu gewährleisten.
 

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Beispielhafte Kooperation stärkt Schüleraustausch in Sachsen

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Aktualisiert (Mittwoch, den 11. März 2009 um 16:26 Uhr)

Sächsische Schüler profitieren

Im Sommer 2006 löste die Kultusministerkonferenz (KMK) mit ihrem Beschluss, auch beim Abitur in 12 Jahren zukünftig bundesweit eine Anerkennung von Auslandsschuljahren auf den Bildungsgang der gymnasialen Oberstufe in Deutschland zu ermöglichen, in vielen Ländern ein zähes Bemühen um die landesspezifische Interpretation aus.

sbalogo.jpgIn Sachsen kam es im Zuge dieser Überlegungen zu einer beispielhaften Kooperation zwischen dem Sächsischen Kultusministerium, der sächsischen Bildungsagentur und dem AJA. Der gemeinsamen Zusammenarbeit ist es nun zu verdanken, dass Sachsens Schüler ab dem 1. August 2008 von den bundesweit bisher progressivsten Neuregelungen des 12-jährigen Abiturs profitieren können.

In der Kooperation wurden drei Bausteine entwickelt, die alte Einschränkungen aufheben, neue Möglichkeiten eröffnen und durch ihre zukunftsorientierte Ausrichtung den Jugendaustausch auch langfristig in Sachsen fördern.

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Gemeinsam den Schüleraustausch verbessern

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Aktualisiert (Donnerstag, den 22. Januar 2009 um 13:10 Uhr)

Rotary Jugenddienst tritt dem AJA bei 

youth_exchange_c.gifZum 1. Juli 2008 trat der Rotary Jugenddienst Deutschland e.V. (RJD) dem Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA) bei. Damit vereint AJA als Dachverband nun die fünf größten gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen in Deutschland. Durch sie werden gemeinsam jährlich ein Drittel aller Austauschschülerinnen und -schüler aus Deutschland betreut, die für ein Jahr den Sprung in die Welt wagen. Darüber hinaus kommen 90 Prozent der internationalen Gastschüler über die AJA-Organisationen nach Deutschland.

Dadurch wird auch die Rolle von AJA in Fragen der auswärtigen Kulturpolitik sichtbar gewichtiger. Denn aufgrund ihrer Erfahrungen werden die Austauschschülerinnen und -schüler zu Brückenbauern zwischen zwei Nationen. Sowohl für ihr Heimatland als auch für ihr Gastland nehmen sie eine wichtige Botschafterfunktion wahr. „Langfristig fördert dies zudem den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Standort Deutschland, denn viele ehemalige Austauschschüler kehren z.B. für ein Studium oftmals hierher zurück“, so Rita Stegen. Die Arbeit des AJA, Leitlinien für den Jugendaustausch zu entwickeln, hat damit eine politische Relevanz und gewinnt durch sein neues Mitglied nun eine kompetente Verstärkung.

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"Ein Austauschjahr ist immer ein gewonnenes Jahr!" - die Schulzeitverkürzung darf nicht zum Hindernis werden

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Aktualisiert (Mittwoch, den 17. Oktober 2007 um 15:17 Uhr)

Auch Schulleitungen und Experten aus der Politik unterstützen die Forderungen des AJA

podiumsdiskussion_07_09_25.jpg Ein einjähriger Auslandsaufenthalt während der Schulzeit kann zweifellos in hohem Maße zur Ausbildung wichtiger Schlüsselqualifikationen beitragen. Das unterstrichen auch Robert Heinemann (CDU) und Christa Goetsch (GAL), beide schulpolitische Sprecher ihrer Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft, als sie die soziale und interkulturelle Kompetenz, die Jugendliche durch ein Austauschjahr erwerben können, betonten.

Schüler und Eltern müssen daher auch weiterhin gemeinsam mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium über den individuell passenden Zeitpunkt für ein Austauschjahr und eine damit verbundene Anerkennung entscheiden können – darin waren sich alle Vertreter der beiden Podiumsdiskussionen zum Thema „Schüleraustausch nach der Schulzeitverkürzung“ in der Hamburger Klosterschule am 13.9. und im Gymnasium Allee in Hamburg-Altona am 25.9. einig.

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