Neu: AJA-Informationsflyer für Mecklenburg-Vorpommern
Aktualisiert (Dienstag, den 07. Juli 2009 um 11:29 Uhr)
Flyer zum Auslandsschuljahr bei Schulzeitverkürzung, erstellt von AJA in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Der Kultusminister aus Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, befürwortet einjährigen Schüleraustausch auch im 12-jährigen Bildungsgang. Gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat AJA im Juni 2009 einen Informationsflyer für Mecklenburg-Vorpommern erstellt, den der Kultusminister an alle in Frage kommenden Schulen verschicken wird.
Der Flyer „Ein Schuljahr im Ausland bei Abitur in 12 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt, welche Möglichkeiten es für Schülerinnen und Schülern gibt, auch bei verkürzter Schulzeit ein Schuljahr im Ausland zu verbringen. Zusätzlich werden die Richtlinien aufgeführt, die für die Anerkennung eines Auslandsschuljahrs gelten.
Interessierte können den Flyer hier herunterladen: AJA-Flyer "Ein Schuljahr im Ausland bei Abitur in 12 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern" (PDF)
Weitere Informationen sind unter Richtlinien in Mecklenburg-Vorpommern aufgeführt. Bei Fragen steht AJA gern zur Verfügung.
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„Kreative Lösungen finden“
Aktualisiert (Dienstag, den 07. Juli 2009 um 11:32 Uhr)
AJA-Fachtagung zur Anerkennung von Auslandsschuljahren bei Schulzeitverkürzung
Mit der Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre bis zum Abitur haben die 16 Bundesländer unterschiedliche Regelungen getroffen, wann ein Auslandsschuljahr auch im 12-jährigen Bildungsgang anerkannt werden kann. Durch die Veränderung sind deutschlandweit viele Jugendliche verunsichert, ob ein Austauschjahr für sie noch in Frage kommt.
Erstmals Zusammenarbeit von gemeinnützigen und kommerziellen Organisationen
Um dieser Verunsicherung entgegenzuwirken, hat AJA zum Thema „Anerkennung von Auslandsschuljahren bei Schulzeitverkürzung“ eine Fachtagung veranstaltet, die am 3. Juni 2009 in Kassel stattfand. Erstmals haben sich hierfür gemeinnützige und kommerzielle Austauschorganisationen zusammengeschlossen: Neben den AJA-Mitgliedern erklärten sich 40 weitere Organisationen bereit, die Tagung zu unterstützen.
Eingeladen waren die Referentinnen und Referenten der Kultusministerien
der Länder, die für die Frage der Anerkennung von Auslandsschuljahren
zuständig sind. Aus neun Bundesländern kamen Referenten, um mit
Vertretern der Austauschorganisationen, ehemaligen Austauschschülern
und einem Schulleiter über die unterschiedlichen Regelungen zur
Anerkennung zu diskutieren und die Sichtweise der anderen kennen
zu lernen.

Während etwa in Thüringen ein Auslandsschuljahr in der 10. Klasse oftmals problemlos anerkannt wird, können Schülerinnen und Schüler in Berlin nur dann ein ganzes Jahr im Ausland verbringen, wenn sie ein zusätzliches Schuljahr in Kauf nehmen. Ehemalige Austauschschüler sind sich zwar einig, dass sich ein Austauschjahr in jedem Fall lohnt – aber dennoch lassen sich zahlreiche interessierte Jugendliche von der Vorstellung abschrecken, den Anschluss an ihre Klassenkameraden zu verlieren, wenn das Jahr nicht anerkannt wird.
Neu: AJA-Informationsflyer für Hamburg
Aktualisiert (Dienstag, den 10. August 2010 um 14:52 Uhr)
Hamburger Bildungssenatorin Christa Goetsch unterstützt einjährigen Schüleraustausch
Die Hamburger Bildungssenatorin Christa Goetsch macht sich für einjährigen Schüleraustausch auch bei Schulzeitverkürzung stark. In Zusammenarbeit mit der Behörde für Schule und Berufsbildung hat AJA im April 2009 einen Informationsflyer für Hamburg erstellt, den die Senatorin an alle in Frage kommenden Schulen verschicken wird.
Der Flyer „Ein Schuljahr im Ausland bei Abitur in 12 Jahren in Hamburg“ erklärt, welche Möglichkeiten es für Hamburger Schülerinnen und Schülern gibt, auch bei verkürzter Schulzeit ein Schuljahr im Ausland zu verbringen. Zusätzlich werden die Richtlinien aufgeführt, die in der Hansestadt für die Anerkennung eines Auslandsschuljahrs gelten.
Interessierte können den Flyer hier herunterladen:
AJA-Flyer "Ein Schuljahr im Ausland bei Abitur in 12 Jahren in Hamburg"
Weitere Informationen hat AJA unter Richtlinien in Hamburg zusammengestellt. Bei Fragen steht AJA gern zur Verfügung.
Klaus Krimmel ist neuer AJA-Repräsentant
Aktualisiert (Donnerstag, den 19. Februar 2009 um 17:16 Uhr)
Abschied von Rita Stegen im Berliner Büro
AJA hat ein neues Gesicht: Seit 15. November 2008 vertritt Klaus Krimmel den Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen in Berlin.
Der 61-jährige Journalist und Medienberater ist begeistert vom Jugendaustausch, den er auch aus persönlichen Erlebnissen kennt: Klaus Krimmel hat 1964/65 selbst ein Austauschjahr in den USA verbracht, und auch seine Frau und seine vier Kinder waren Austauschschüler. Alle gemeinsam nahmen als Gastfamilie eine junge Brasilianerin auf.
Die Arbeit als Ehrenamtlicher in einer Austauschorganisation (AFS) kennt Klaus Krimmel ebenfalls aus eigener Erfahrung. Nach einem Berufsleben in Radio und Fernsehen repräsentiert er nun den AJA und ist damit der Nachfolger von Rita Stegen.
Rita Stegen hatte als erste AJA-Repräsentantin das Berliner Büro von 2004 an aufgebaut und die Interessen der Mitgliedsorganisationen sehr kompetent und erfolgreich vertreten. Beruflich stellt sie sich neuen Herausforderungen im Schul- und Kultusreferat der Stadt München, bleibt AJA aber als neues Mitglied im Vorstand des Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) erhalten.
„Im Namen aller AJA-Mitglieder bedanke ich mich ganz herzlich bei Rita Stegen für die hervorragenden Leistungen der letzen vier Jahre,“ sagt AJA-Sprecherin Bettina Wiedmann von Experiment e.V. „Rita Stegen hat AJA wie keine andere Person geprägt und entscheidend zur Entwicklung des Arbeitskreises beigetragen. Wir wünschen ihr alles Gute in München und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Klaus Krimmel in Berlin.“
Schüleraustausch macht schlau!
Aktualisiert (Mittwoch, den 11. März 2009 um 16:37 Uhr)
Studie belegt positiven Einfluss auf Schulnoten
Wer ein Schuljahr im Ausland verbringt, erweitert nicht nur seinen Horizont, sondern verbessert auch seine schulischen Leistungen. Dies belegt eine soziologische Studie, an der über 1.000 ehemalige Austauschschüler des Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) teilnahmen.
Die Durchschnittsnote der Befragten, berechnet aus den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache, lag vor dem Austauschjahr bei 2,26 und verbesserte sich im Anschluss auf 2,02. Vor allem in Englisch legten die Schüler zu - selbst dann, wenn sie ihr Austauschjahr in einem nicht-englischsprachigen Land verbracht hatten. Gleichzeitig konnten die meisten ihre Leistung in Mathematik halten oder verbessern, sogar wenn sie für ihr Austauschjahr eine Klasse übersprungen hatten. Der Anteil an Einser-Durchschnitten stieg von vorher 27,3 auf nach Rückkehr 42,6 Prozent an.
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