Marie-Theres LutzAls mir eine Lehrerin an meiner Schule, etwas über ihre Zeit als Austauschschülerin erzählt hat, wurde mir sofort klar, dass ich es auch wagen will, ein Jahr weg zu gehen, weit weg. Was genau der ausschlaggebende Punkt war weiß ich nicht mehr genau. Ich denke, der Mix aus neuer Kultur, neuen Menschen und die ganzen Erfahrungen die man während des Jahres macht, haben mich überzeugt; die Chance, ein Teil des Gastlandes und der Gastfamilie zu werden, sich ein Leben in dem anfangs fremden Land aufbauen und nicht zuletzt die Sprachkenntnisse zu verbessern und ein Stück Welt entdecken zu können. All das waren Argumente für den Start meines Auslandsjahres.

Für Argentinien hab ich mich entschieden, weil einerseits die Erfahrungsberichte unglaublich toll klingen und überzeugend sind. Auf der anderen Seite wollte ich schon immer einmal nach Lateinamerika reisen um die Lebensfreude und den typischen lateinamerikanischen Lebensstil aus erster Hand zu erfahren und mit zu leben. Ein weiterer Grund war, dass ich eine für mich bisher unbekannte Sprache lernen wollte, um danach weiter darauf aufzubauen.

Das „AJA Sprachpionierstipendium“ bedeutet für mich, dass mein Traum, ein Auslandsjahr zu machen und die oben beschriebenen Dinge erleben zu können, in Erfüllung geht, aber auch dass ich die Chance bekomme, mich selbst in einer vollkommen neuen, unbekannten Situation zu sehen und über mich selbst herauswachsen zu können. Mit einer anderen Sichtweise auf das Leben, vielen Erfahrungen und Momenten, die ich während des Auslandsjahres sammeln konnte zurück nachhause zu kehren.
Ich bin Experiment e.V. und AJA dankbar dafür, dass sie mir meinen Traum und die dadurch entstehenden Chancen mit dem „AJA Sprachpionierstipendium“ ermöglichen, vielen Dank!