Hamburg

In Hamburg führen Gymnasien und der gymnasiale Zweig ehemaliger kooperativer Gesamtschulen in 12 Jahren zum Abitur, die Stadtteilschulen in 13 Jahren.
Beim Abitur in 12 Jahren können Auslandsschuljahre in der 10. Klasse in der Regel auf Antrag anerkannt werden, wenn die Leistungen der Schülerin oder des Schülers den Voraussetzungen für die Versetzung in die Studienstufe (=Qualifikationsphase, beim Abitur in zwölf Jahren umfasst diese die 11. und 12. Klasse) entsprechen. Beim Abitur in 13 Jahren gilt dies analog für Auslandsschuljahre in der 11. Klasse.
Der Eintritt in die Studienstufe ist grundsätzlich nur zu Beginn des ersten Halbjahres zulässig, d.h. alle vier Halbjahre der Studienstufe müssen ohne Unterbrechung besucht werden.
Eine Besonderheit in Hamburg ist die finanzielle Förderung des Schulbesuchs im Ausland für Schülerinnen und Schüler, die eine staatliche Schule in Hamburg besuchen, durch die Behörde für Schule und Berufsbildung. Die Bewilligung und die Höhe der Förderung sind einkommensabhängig.

AJA-Informationsflyer zur Anerkennung von Auslandsschuljahren in Zusammenarbeit mit der Behörde für Schule und Berufsbildung

Die wichtigsten Informationen sind im AJA-Flyer zusammengefasst, der hier als pdf-Datei heruntergeladen werden kann: „Für ein Schuljahr ins Ausland – so geht’s in Hamburg“ (Stand 2013).
Diesen Flyer hat der AJA in Zusammenarbeit mit der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg erstellt. Schulen und Interessierte können den Flyer kostenfrei beim AJA bestellen.

Originaltext der Verordnung

Ausbildungs- und Prüfungsordnung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (APO-AH) [vom 25. März 2008, zuletzt geändert am 19. Juli 2012], siehe § 3 Aufnahme in die Studienstufe.

Möglichkeiten der finanziellen Förderung des Schulbesuchs im Ausland

Finanzielle Förderung des Schulbesuchs einzelner Schüler im Ausland durch die Behörde für Schule und Berufsbildung: Die Behörde gewährt auf Antrag eine finanzielle Förderung für Schülerinnen und Schüler, die eine staatliche Schule in Hamburg besuchen und für die Dauer eines Schulhalbjahres oder eines Schuljahres eine vergleichbare Schule im Ausland besuchen werden. Diese Förderung ist einkommensabhängig. Anträge sind an die eigene Hamburger Schule zu richten, die dann über den Antrag und die Höhe der Förderung entscheidet und die Antragsteller informiert.
Es ist zu beachten, dass die Zahlung des Förderbetrags erst nach Vorlage des Zeugnisses veranlasst werden kann und dem Antragsteller daher erst kurz vor Beginn des Auslandsaufenthaltes zur Verfügung steht, so dass eine Zwischenfinanzierung durch die Familie notwendig sein wird.
Die Richtlinie zur Förderung eines Schulbesuchs im Ausland sowie den Antrag auf finanzielle Förderung des Schulbesuchs im Ausland finden Sie auf der Webseite zu den Auslandsprogrammen der Behörde für Schule und Berufsbildung unter folgendem Link: www.auslandsprogramme.hamburg.de.

Kontakt zur Behörde für Schule und Berufsbildung

Fragen zur Anerkennung von Auslandsschuljahren und zur finanziellen Förderung des Schulbesuchs im Ausland beantwortet in erster Linie die jeweilige Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer oder die Schulleitung der eigenen Schule. Darüber hinaus steht auch das Schulinformationszentrum (SIZ) der Behörde für Schule und Berufsbildung zur Verfügung.

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