Unterstützen Sie Gastfamilien im Schüleraustausch!

Setzen Sie ein Zeichen – für mehr Willkommenskultur

Machen Sie mit bei unserer bundesweiten Kampagne für mehr Willkommenskultur in Deutschland! Helfen Sie uns, mit Ihrem Bekenntnis zu mehr Willkommenskultur auch andere Menschen für eine solche Gastfreundschaft im internationalen Schüleraustausch zu begeistern. Zeigen Sie Ihr Gesicht für ein weltoffenes Deutschland. Gemeinsam mit anderen Unterstützerinnen und Unterstützern. Bei Interesse kontaktieren Sie unser Büro per Email an info@aja-org.de.

Gastfamilien leben Weltoffenheit!
Gastgeber im Jugendaustausch zu sein, unterstreicht unsere Weltoffenheit und erweitert den Horizont unserer Familien – damit tragen wir zu einem positiven Deutschlandbild in der Welt bei.

Folgende Unterstützerinnen und Unterstützer haben bereits ein Zeichen gesetzt:

 

Steinmeier unterstützt Engagement von Gastfamilien im AJAGastfamilien leben Weltoffenheit – Dr. Frank-Walter Steinmeier, ehemaliger Bundesaußenminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland

Im Auswärtigen Amt gibt es eine lockere Alumni-Gruppe ehemaliger Austauschschüler – immerhin eine dreistellige Zahl. Ganz sicher hat die frühe interkulturelle Erfahrung bei vielen den späteren Berufswunsch „diplomatischer Dienst“ mit beeinflusst. Viele von ihnen berichten noch nach Jahrzehnten mit leuchtenden Augen, wie ihnen ein Austauschjahr in der Schulzeit die Tür in die weite Welt aufgestoßen hat.

In solchen Gesprächen zeigt sich, was für einen großartigen Beitrag die Gastfamilien leisten. Für Toleranz und interkulturelle Verständigung. Für den Abbau von Vorurteilen, manchmal sogar für Demokratieentwicklung, in jedem Fall aber für eine friedlichere Welt. Gastfamilien in Deutschland übernehmen dabei Verantwortung und leisten ganz konkret etwas für eine weltoffene Gesellschaft.

Mein herzlicher Dank gilt daher allen, die sich auf das Abenteuer Gastfamilie einlassen – es lohnt sich!

Gastfamilien leben Weltoffenheit – Ulla Schmidt, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Mitglied im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik 

Der internationale Jugend- und Schüleraustausch ist in hervorragender Weise geeignet, gegenseitiges Verständnis zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu fördern, Toleranz zu stärken und ein positives Deutschlandbild zu vermitteln. Er ermöglicht jungen Menschen Erfahrungen, die nicht hoch genug einzuschätzen sind für ihre Persönlichkeitsentwicklung, ihre sprachliche, soziale und ihre interkulturelle Kompetenz. Vor allem aber entstehen auf diese Weise oft lebenslange Freundschaften zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und zwischen unseren Ländern. Deutschland ist als Gastland für junge Menschen aus aller Welt in den vergangenen Jahren immer attraktiver geworden. Ich danke daher allen Familien, die sich bereits dazu entschlossen haben, einen jungen Menschen bei sich aufzunehmen und möchte alle anderen dazu ermutigen – es ist ein Gewinn für alle!

 

Anja Hajduk - stellv. Fraktionsvorsitzende und haushaltpolitische SprecherinGastfamilien leben Weltoffenheit – Anja Hajduk, Parlamentarische Geschäftsführerin, Mitglied im Haushaltsausschuss

Ein Jahr einem jungen Menschen ein zu Hause zu bieten ist ein großartiges Engagement für das gegenseitige Verstehen in unserer globalisierten Welt.

Als langjährige hauptamtliche Mitarbeiterin im internationalen Jugendaustausch, habe ich erlebt, wie bereichernd der Aufenthalt von jungen Menschen in Gastfamilien wirkt, nicht nur bei den Jugendlichen sondern auch bei den Gastfamilien selbst.

Nicht zuletzt aufgrund dieses persönlichen Bezugs liegen mir internationale Austauschprogramme sehr am Herzen. Ich unterstütze daher gern das Parlamentarische Patenschaftsprogramm zwischen Deutschland und den USA.

In der Welt des 21. Jahrhunderts, die uns alle näher rücken lässt, können Alltagsbegegnungen verschiedener Kulturen nicht hoch genug eingeschätzt werden. In Verantwortung für eine friedliche, gemeinsame Zukunft, sind solche Erfahrungen wichtige Bausteine. Deswegen wünsche ich mir weiterhin, dass sich viele Gastfamilien ehrenamtlich engagieren und damit diese internationalen Begegnungen mit Leben füllen.

Dr. Feist (Pressefoto)Gastfamilien leben Weltoffenheit – Dr. Thomas Feist, MdB, Obmann der CDU/CSU im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik 

Über andere Menschen zu lesen erlaubt zwar einen Blick über den eigenen Tellerrand, mit ihnen zu leben erschließt uns hingegen neue Horizonte. Holen Sie den Horizont zu sich nach Hause und heißen Sie junge Menschen aus anderen Ländern bei sich willkommen.

 

 

bartke_matthiasGastfamilien leben Weltoffenheit – Dr. Matthias Bartke, MdB, Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion

Ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land verbringen? Das ist nicht nur für Gastschüler eine ganz besondere Erfahrung. Es bereichert das Familienleben und stärkt gleichzeitig das Verständnis für andere Kulturen.

Als 17-jähriger war ich selber Austauschschüler in den USA. Ich kann mich noch sehr gut an diese Zeit erinnern. Während des Austauschjahres besucht man eine Schule in der Nähe der Gastfamilie. Durch den Schulbesuch und das Leben in der neuen Familie auf Zeit lernte ich mein Gastland ganz persönlich kennen. Ich trug das gewonnene Bild wieder zurück nach Deutschland. Und auch noch heute gilt: Die jungen Menschen, aber auch ihre Gastfamilien, werden zu Botschaftern ihres Landes, denn sie prägen den Blick auf ihre Heimat nachhaltig.

Dafür, dass ich diese prägenden Erfahrungen sammeln konnte, bin ich sehr dankbar. Um ein Stück davon weiterzugeben, engagiere ich mich seit meinem Einzug in den Bundestag als Pate im Parlamentarischen Patenschaftsprogramm PPP. Das PPP ist ein Förderprogramm für transatlantischen Schüleraustausch, das vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress getragen wird. Alle Austauschschüler werden darin von jeweils einem Bundestagsabgeordneten betreut.

Ich würde mich freuen, wenn sich viele Familien auch aus Altona und den Elbvororten für die Aufnahme eines Austauschschülers begeistern und entscheiden. Gute Gastfamilien müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus bieten. Es geht darum, ein neues Familienmitglied so aufnehmen, dass aus der Gastfamilie einfach Familie wird. Die bleibende Wirkung kenne ich aus eigener Erfahrung: Auch nach 40 Jahren habe ich einen engen Kontakt zu meinen „amerikanischen Eltern“.

Gastfamilien leben Weltoffenheit – Willi Brase, MdB, Vorstitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement im Deutschen Bundestag

Auch wir waren schon einmal eine Gastfamilie und hatten eine sehr nette junge türkische Frau zu Gast. Das war schon eine sehr interessante Erfahrung, weil wir durch unseren Gast noch einmal einen ganz anderen Blick „hinter die Kulissen“ der türkischen Kultur und Gesellschaft bekommen haben.
Meiner Erfahrung nach ist das Zusammenleben mit Menschen mit türkischem Hintergrund in unserer Gesellschaft schon längst eine Selbstverständlichkeit. Man muss sich ja immer daran erinnern, dass das Anwerbeabkommen für Arbeitnehmer 1961 mit der Türkei abgeschlossen wurde und dadurch viele türkische Familien eine neue Heimat gefunden haben. Und trotzdem haben wir durch unseren türkischen Gast sehr viel dazugelernt.
Im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement im Deutschen Bundestag befassen wir uns mit vielfältigsten Engagement, das in Vereinen, Verbänden, Stiftungen etc. stattfindet. Dabei fällt das Engagement einer Familie, die als Gastfamilie die Arme für eine fremde Person öffnet, schnell unter den Tisch. Besonders ihnen gilt ein großer Dank!

Wolfang Ischinger unterstützt Gastfamilienkampagne AJAGastfamilien leben Weltoffenheit – Wolfgang Ischinger, Generalbevollmächtigter für Regierungsbeziehungen bei der Allianz SE und Chef der Münchener Sicherheitskonferenz, Vorsitzender des AFS-Kuratoriums

In der heutigen globalisierten Welt, die oft durch Spannungen und Konflikte geprägt ist, haben internationale Austauschprogramme eine besondere Bildungsaufgabe: Durch die Teilnahme an diesen Programmen werden Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und über Grenzen hinweg aufgebaut. Demokratisches Wertebewusstsein wird ebenso gefördert wie die Bereitschaft von Jugendlichen, sich sozial zu engagieren.
Ein Austauschjahr prägt für das ganze Leben und daran haben die Gastfamilien einen besonderen Anteil. Sie tragen mit ihrer Weltoffenheit zu mehr Gastfreundschaft bei und fördern die deutsche Willkommenskultur. Ihr Engagement und die Bereitschaft, ausländischen Jugendlichen ein Zuhause geben, kann nicht genug gewürdigt werden.

Klimke_Pressefoto_swGastfamilien leben Weltoffenheit – Jürgen Klimke, MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, Mitglied im Auschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Von anderen Kulturen lernen, sie zu verstehen, sie zu respektieren und sich mit ihnen anzufreunden – hierfür gewährt interkultureller Austausch wertvolle Einsichten in andere Lebensweisen und bereichert das persönliche Weltbild. Ich selbst habe das Glück, immer wieder Persönlichkeiten aus den verschiedensten Ländern kennenzulernen, sie willkommen zu heißen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie in Deutschland unter Freunden sind. Dies hat für mich einen hohen Stellenwert. Deutschland ist in den vergangenen Jahren ein weltoffenes Land geworden, das stetig für junge Menschen an Attraktivität gewinnt. Dies ist nicht zuletzt auch das Verdienst internationaler Jugendaustauschprogramme, die sich stark für grenzübergreifende Begegnungen einsetzen. Mein ganz besonderer Dank gilt den deutschen Familien, die Austauschschüler bei sich aufnehmen, sie bei ihrem Aufenthalt begleiten und unterstützen. Dieses Engagement müssen wir fördern und würdigen.

 

Prof. Hennicke unterstützt die Gastfamilienkampagne AJAGastfamilien leben Weltoffenheit – Prof. Dr. Peter Hennicke, ehemaliger Präsident Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, Mitglied des Think Tanks des Club of Rome

Gastfamilie zu sein war für uns, meine Frau, meine Tochter Antonia (18) und für mich ein gemeinsamer und seit langem gehegter Wunsch. Antonia war mit 16 Jahren ein Jahr in Neuseeland, meine Frau liebt Reisen in andere Länder und ich bin beruflich viel international unterwegs. Unsere beiden größeren Kinder sind schon aus der Familie „ausgeflogen“ und haben Praktika und Studium zum Teil im Ausland verbracht. Insofern ist die Freude am Kontakt mit Menschen anderer Kulturen, das Lernen neuer Sprachen und der internationale Kontakt mit unterschiedlichen Werten und Lebensvorstellungen eine gemeinsame Familienerfahrung. Die Aufnahme von Sidney (Wisconsin/USA; 18 Jahre) bei uns im Jahr 2013 war dennoch für uns alle noch einmal ein besonderes Erlebnis. Sidney betrat das Zimmer und war einfach präsent, allein schon durch ihr unglaublich fröhliches Lachen. Toni hat sich besonders gut mit ihr verstanden und dank Facebook ist es eine intensive Verbindung geblieben. Wir haben zusammen mit Sidney gekocht und viel diskutiert: über die Politik in den USA, über die Hoffnung, die sie und viele andere Schwarze mit der Wahl von Barack Obama verbunden haben, über das Schulsystem und über ihre Studien- und Berufspläne. Für Toni und ihre Klassenkameraden war Sidney eine willkommene Begleitung und wunderbare Bereicherung in der Freizeit und auf Partys. Gab es auch Probleme? Ja. Es war nicht einfach, Praktika für Sidney während ihres Aufenthalts zu finden, die ihrem Wünschen entsprachen und die für sie auch eine sinnvolle Freizeitgestaltung bedeuteten. Es ist wichtig, sich den Tagesablauf in der eigenen Familie zusammen mit einem Gast konkret vorzustellen (einschließlich Ferien) und zusätzliche Lernerfahrungen durch Schulbesuch und Praktika für den Gast rechtzeitig zu planen. Aber die Gesamtbilanz stimmt: Gastfamilie zu sein ist eine großartige Erfahrung!

Dr.KarambaDiaby_MG_3149©-Ute-Langkafel-MAIFOTO_schwarz-weißGastfamilien leben Weltoffenheit – Dr. Karamba Diaby, MdB, Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technik

Der Aufenthalt in einer Gastfamilie ist für Jugendliche auf der ganzen Welt eine wunderbare Möglichkeit, ihren interkulturellen Erfahrungshorizont zu erweitern. In meiner langjährigen Arbeit zu Themen wie Rassismus, Integration und Bildungsgerechtigkeit bin ich immer wieder darauf gestoßen, welchen hohen Wert es für die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen hat, die kulturelle Vielfalt in unserer Welt persönlich kennenzulernen. Seit mehreren Jahren besteht zwischen der kooperativen Gesamtschule „Ulrich von Hutten“ in Halle (Saale) und der CEM 1, einer Schule in der senegalesischen Stadt Kolda, ein Austauschprogramm, das ich mitinitiiert habe. Jahr für Jahr ermöglicht dieses Programm Schülerinnen und Schülern aus dem Senegal und aus Deutschland großartige Erfahrungen. Gleiches bewirken der Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen und seine Mitglieder: Ihre Programme bereichern die Jugendlichen ebenso wie die Gastfamilien. Oft entstehen Verbindungen, die ein Leben lang halten. Ich freue mich über jede Familie, die sich dazu entscheidet, diese Arbeit zu unterstützen.

Bettina WiedmannGastfamilien leben Weltoffenheit – Gastfamilie sein bereichert das Familienleben – Bettina Wiedmann, Gastmutter und Geschäftsführerin von Experiment e.V.

Für viele Menschen ist die Vorstellung, Gastfamilie für ein ganzes Schuljahr zu werden, zunächst einmal verbunden mit der Sorge, dass zusätzlichen Aufgaben und Belastungen auf die Familie zukommen werden. Auch wir waren nicht ganz frei von diesen Bedenken, gerade weil mein Mann und ich beide voll arbeiten und beruflich viel unterwegs sind. Wir können aber nun, nachdem Sarah bereits fast sieben Monate bei uns ist, einstimmig und voller Überzeugung sagen, dass es eine enorme Bereicherung und an vielen Stellen sogar eine Entlastung ist, Sarah bei uns zu haben. Sarah und unsere vierjährige Tochter verstehen sich prächtig. Sarah unterstützt uns als vollwertiges Familienmitglied mit allen Rechten und Pflichten. Sie hat einen wunderbaren Humor und passt einfach perfekt zu uns, auch wenn sie natürlich manche Dinge anders sieht als wir und wir auch durchaus nicht immer einer Meinung sind. Aber das ist man ja auch mit den anderen Familienmitgliedern nicht immer. Schon jetzt wird es uns mulmig bei dem Gefühl, unsere „amerikanische Tochter“ in ein paar Monaten wieder verabschieden zu müssen.