Erlebnis Gastfamilie – Berichte von Gastfamilien im Schüleraustausch

Gastfamilie im Schüleraustausch zu sein, ist ein Erlebnis und eine Bereicherung für die ganze Familie. So beschreiben es die Gastfamilien, die über die AJA-Mitglieder an dem Programm Gastfamilie im Schüleraustausch teilnehmen. Die Gastfamilien öffnen ihr Haus und ihre Kultur für einen Jugendlichen aus einem anderen Land für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr. In dieser Zeit kommt es zu eindrücklichen Erlebnissen. Auch über den eigentlichen Aufenthaltszeitraum hinaus werden Kontakte geknüpft und ein Netzwerk für das ganze Leben gebildet. Lesen Sie hier ausgewählte Erlebnisberichte von Gastfamilien der AJA-Mitglieder AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU), Experiment e.V., Open Door International e.V., Partnership International e.V. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie es ist Gastfamilie zu sein, dann können Sie sich auf den jeweiligen Seiten der AJA-Mitglieder und deren Austauschprogramme weiter informieren.

Beste Entscheidung unseres Lebens!logo1rogelio juli 2013 005_AFS

„Es war wirklich die beste Entscheidung unseres Lebens, unsere Tür für andere Kulturen zu öffnen. Es macht wahnsinnig viel Spaß, so viele neue Leute kennenlernen zu dürfen. Die Kids sind einfach nur toll! Die Ehrenamtlichen stecken so viel Energie und Herz in ihre Arbeit – sie sind in Gold nicht aufzuwiegen.“

Gastfamilie AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Ein Jahr Thailand im Thüringer Wald!

Noch während der großen Sommerferien warteten wir eines
Samstags gespannt auf das Eintreffen unseresyfu neuen Familienmitglieds, welches das ganze nächste Schuljahr mit uns zusammen leben würde. Unser Verwandten- und Bekanntenkreis war skeptisch und der Meinung, dass wir mit unseren eigenen vier Kindern genug um die Ohren hätten. Trotzdem hatte sich unser Familienrat mit einer Gegenstimme für die Aufnahme eines Austauschschülers mit YFU entschieden. Die Wahl fiel auf ein 18-jähriges Mädchen aus Thailand. Durch einige Briefwechsel lernten wir Prakaipruk schon ein bisschen kennen, aber am Ankunftstag waren wir trotzdem aufgeregt. Wir wussten nicht, wasLiese1_web (2) auf uns zukommt, ob sich auch alle Familienmitglieder und Freunde mit Prakaipruk verstehen würden und ob wir sie gut in unsere Familie integrieren könnten. Würde sie sich in unserem kleinen Dorf wohlfühlen, wo sie doch eine Großstadt gewöhnt ist? Rückblickend sind unsere Vorstellungen im positiven Sinne sogar übertroffen worden.

Von Zungenbrechern und missglückten Desserts

Zuallererst fiel uns ein Stein vom Herzen, dass wir uns nicht mit der thailändischen Aussprache ihres Namens auseinandersetzen mussten und sie bei ihrem Spitznamen rufen konnten. Som, wie sie von allen genannt wurde, konnte durch Ihren mehrwöchigen YFU-Sprachkurs schon ein paar Brocken Deutsch, als sie zu uns kam, trotzdem lief unsere Verständigung anfänglich auf Englisch mit Wörterbuch in Griffnähe oder mit Händen und Füßen ab. Aber kaum war der erste Schultag da, gab es ganz viel Deutsch. Staunend berichtete sie über die wenigen Mitschüler in der Schule und in den Klassen. In Thailand hat sie ca. 40 Mitschüler in ihrer Klasse und Schulen können bis zu mehrere tausend Schüler stark sein. Da kamen unsere Kinder dann ins Staunen. Mit jedem Stück Kultur und deutscher Eigenart, die Som entdeckte, entdeckten wir im gleichen Zug ein Stück Thailand mit. Das war interessant, lehrreich und oft auch sehr lustig, angefangen von missglückten thailändischen Desserts, weil wir nicht die richtigen Zutaten benutzt hatten, bis hin zum Erlernen eines thailändischen Weihnachtsliedes in Originalsprache, was eigentlich ein Neujahrslied ist, daliese2_web (2) in Thailand ja kein Weihnachten gefeiert wird. Ich möchte nicht wissen, welche Sinnverfremdungen unsere Aussprache ergeben hat, aber wir hatten großen Spaß dabei. Mit Knoten in der Zunge, wegen der ungewohnten Silben, bekamen wir große Achtung vor der Anstrengung, mit der Som unsere deutsche Sprache zu erlernen versuchte. Als wir sie baten, beim Saugen zu helfen und sie nachfragte, ob sie denn auch das Zimmer ihres Gastvaters saugen dürfte und damit das gemeinsame Elternschlafzimmer meinte, wurde uns die starke Hierarchie in ihrem Heimatland bewusst. Kurz vor Weihnachten kam Som dann „richtig“ in Deutschland an, denn sie hatte den Mut, zum ersten Mal „Nein“ zu sagen und eine eigene Entscheidung zu treffen. Plötzlich ging auch die ganze Sprache leichter von den Lippen und ihr fröhliches Naturell kam immer mehr zum Vorschein. „Alles probieren“ war ihre Devise, und so stellte sie sich mutig auf Alpinski und auch Schlittschuhe und kombinierte die „Musik“ vom Handkäse mit Schwarzwälder Schinken.

Schwerer Abschied nach einem wunderschönen Jahr

Wir fragten sie zu Beginn des Jahres, was sie denn unbedingt von Deutschland liese4_web (2)sehen möchte, bevor sie wieder nach Hause fliegt, und wir hätten uns selbst die Antwort geben können: Neuschwanstein. Das passte gut, da wir es selbst noch nicht besucht hatten, und so zogen wir mit unserem Caravan los, ein Stück unseres eigenen Landes mit Som zusammen kennen zu lernen. Eingeschneit auf dem Campingplatz bei Minusgraden hielt sie tapfer aus. Plötzlich raste das Jahr voran, und es war kaum noch Zeit für all die Pläne, die Som noch hatte. Dann begann schon das große Packen. Man glaubt nicht, was sich in einem Jahr so alles an Erinnerungen ansammeln kann. Mit 30 Kilo Übergepäck und einem Kopf und Herz voll Deutschland trat sie die lange Reise in ihre alte und doch wieder neue Heimat an. Der Abschied fiel uns allen verdammt schwer, auch unserer großen Tochter, der einen Gegenstimme vom Anfang, denn wir blicken auf ein wunderschönes Jahr zurück und haben Som von Herzen lieb gewonnen.

Erlebnisbericht von Familie Liese, YFU e.V.

„Viel entspannter als gedacht“log3!

Als ihre Tochter Jana 2012 für ein halbes Jahr ins Ausland ging, beschloss Pia Gottschalk gemeinsam mit ihrem Mann Gerd und ihrem Sohn Jonas, einen Gastschüler über die Austauschorganisation Experiment e.V. bei sich aufzunehmen. So kam Junya aus Yokohama in Japan in die Familie. Die Zeit als Gastmutter erlebte Pia Gottschalk so:Familie Gottschalk  Junya_bearbeitet
„Meine Zeit als Gastmutter war viel entspannter als ich es mir vorgestellt hatte. Bevor es losging, habe ich mir schon Gedanken gemacht. Schließlich bin ich diejenige, die das Familienleben organisiert, die sich um das Essen oder die Wäsche kümmert. Wenn es mal nur Tiefkühl-Pizza gibt, ist das bei meinen eigenen Kindern nicht so schlimm. Aber bei einem Gastkind, dachte ich, muss ich doch auf vernünftiges Essen achten!
Als Junya kam, war es nur am Anfang komisch für mich. Junya passte so gut zu uns, dass er mir schon nach kurzer Zeit nicht mehr fremd war. Unsere Nachbarin sagte sogar am Ende der Zeit: „Er geht schon wie ein Gottschalk!“ Die Chemie hat einfach gestimmt.
Schnell habe ich gemerkt: Jeden Tag für den Gastschüler Programm zu machen, das geht gar nicht. Oft wollte Junya das auch nicht, weil er eigene Pläne hatte. Bei den Hausarbeiten habe ich ihn ganz selbstverständlich eingebunden. Wir haben aber versucht, zumindest abends alle zusammen zu essen. Das ist uns vorher nicht immer gelungen. Und diese Änderung finde ich immer noch sehr positiv!“

Erlebnisbericht von Familie Gottschalk, Experiment e.V.

Wir waren offen, um „ein Stück der großen weiten Welt“ in unserem Haus willkommen zu heißen!AJA-Mitglied Open Door International e.V.

Wir waren offen, um „ein Stück der großen weiten Welt“ in unserem Haus willkommen zu heißen, so wie es Open Door International e.V. (ODI) auf seinen Seiten für Gasteltern vorschlägt. Dass allerdings tatsächlich in unserem Haus die Welt so viel mehr zu Hause ist als vorher, damit hatten meine Tochter Ronja (16 Jahre alt) und ich nicht gerechnet.Gastfamilie Hagemeier_Open Door International

Mitte Juli 2012 – spät entschlossen – gab es den ersten konkreten Kontakt zu ODI. Es war ein vorsichtiges Anfragen, ob man denn noch eine Gastfamilie für das kommende Schuljahr suche. Kurze und präzise Antwort: „Ja! Shunta Sumikawa aus Tokio sucht eine Familie. Wir schicken Ihnen die Unterlagen zu.“

Um die Situation, dass wir aus mehreren möglichen Interessenten jemanden aussuchen mussten, waren wir glücklicherweise herum gekommen. Wir waren ehrlich gesagt auch sehr froh darüber, dass uns dieser Part abgenommen wurde. Welche Kriterien hätten wir anwenden sollen? Außerdem konnten wir auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen – wir sind das erste Mal Gastfamilie. Dass, was wir zu lesen bekamen, passte in unsere Lebenssituation. 17 Jahre alt, Fußball interessiert, offen und fröhlich. Wir sagten zu und so konnte es gelingen, den nettesten, höflichsten und humorvollsten Japaner, der in diesem Jahr in Deutschland ein Austauschjahr macht, bei uns aufzunehmen.

Seit Ende September 2012 wohnt Shunta bei uns in Lübeck. Er sieht mit seinen Augen, was von uns schon lange nicht mehr so richtig gesehen wurde, und fragt. Dadurch sehen wir, was er sieht, und erfahren, was er nicht versteht oder in Frage stellt. Und es macht so viel Spaß und Freude, auf diese Fragen zu antworten, selber darüber nachzudenken, eine Erklärung abzugeben. Warum malen denn nun Kindergarten-Kinder in Deutschland die Sonne gelb? In Japan wird die Sonne schließlich von allen Kindern rot gemalt. Warum benutzt man Milchreis nur um Milchreis zu kochen? Warum haben in Deutschland die Züge der Deutschen Bundesbahn Verspätung?

All meine Bemühungen, mich im Vorfeld auf unseren Gast einzustimmen, meine Fragen an diejenigen, die schon Erfahrung mit japanischen Austauschschülern hatten, die Bücher, die ich gelesen habe, um ja auch bestens vorbereitet zu sein – all das war und ist überholt. Unser Gastschüler ist seit Ende September bei uns in Lübeck und bereichert den Alltag auf seine ganz eigene, liebenswerte Art. Er kümmert sich nicht darum, ob er in das allgemeine japanische Klischee der Bücher und Erfahrungsberichte passt. Er kümmert sich darum, Deutschland vor dem Hintergrund seiner japanischen Erfahrungen zu erleben. Und inzwischen ist die Auseinandersetzung mit seiner eigenen Person in einem fremden Land auch ein wichtiger Aspekt seines Aufenthaltes geworden. Wie ist das, wenn man zwar gehört wird, aber die anderen nicht so richtig verstehen, was man sagen möchte? Wie geht man damit um, wenn man aufgrund der veränderten Bedingungen nicht mehr alle Verhaltensweisen nutzen kann, die bislang die eigene Person so sehr ausgemacht haben?

Shunta gelingt es! Es gelingt ihm, in der Schule dafür zu sorgen, dass Mitschülerinnen und Mitschüler wie Lehrerinnen und Lehrer gerne Zeit mit ihm verbringen und bereit sind, ihm Lübeck zu zeigen und Deutschland nahe zu bringen. Es gelingt ihm, in der Fußball-Mannschaft einen Stammplatz zu erarbeiten und es gelingt ihm, uns als Gastfamilie zu begeistern. Wir sind sehr froh, dass Shuntas Eltern ihm diesen Aufenthalt ermöglicht haben und glücklich darüber, dass wir diesen jungen Japaner kennenlernen dürfen.

Erlebnisbericht von Familie Hagemeier, Open Door International e.V.

„Gegensätze: Ich glaube das beschreibt unsere bisherige Zeit mit Natti ganz gut.“log2

Natti kommt aus Thailand und allein unser erstes Treffen beschreibt schon recht viel. Wie das nun einmal in unserer Familie so üblich ist, wollten wir sie am Bahnhof ganz herzlich umarmen.  Natti hingegen begrüßte uns mit zusammen gefalteten Händen und gesenktem Kopf. Da wurde uns zum ersten mal klar, dass Thailand doch recht anders ist als Deutschland, die USA (das Austauschland meiner Schwester) oder England (mein eigenes Austauschland). Mittlerweile, nach nur einem halben Jahr, spricht sie fließend Deutsch. Wir können uns wirklich stunden lang mit ihr unterhalten. Vor allem an der deutschen Geschichte ist sie sehr interessiert. Meine Mutter hat ganze Abende damit verbracht, ihr vor allem von den Weltkriegen und der Nachkriegszeit zu erzählen.
Für mich ist Natti mittlerweile wie eine zweite kleine Schwester. Obwohl ich nur selten zu Hause bin, ist die Zeit die ich dort verbringe immer schön. Nun gehören Nachmittage voller Rummikub, Phase 10 oder Kniffel zu unserem ganz normalen Familienalltag.
Wir haben zusammen schon so viel erlebt und vor allem pausenlos gelacht. Wir waren mit ihr schon in Amsterdam und Roermond. Auch Weihnachtsmärkte und Karneval durften in Nattis Eindruck von Deutschland nicht fehlen. Als nächsten Stopp geht es für uns im Mai nach München zu einem Konzert von Nattis Lieblingsband. Die Karten dafür hat sie von meiner Schwester und mir zu Weihnachten geschenkt bekommen und wir freuen uns schon alle sehr auf den die gemeinsame Reise und die Zeit, die wir noch zusammen verbringen werden. Es wird bestimmt ein schwere Abschied und ich möchte noch gar nicht an Nattis Abreise im Juni denken!

Erlebnisbericht von Familie Panitz, Partnership International e.V.

Ben – unser Gastsohn aus Südafrika! rotary

Wir waren gut auf unseren 16jährigen Gastsohn Ben aus Südafrika vorbereitet, der für ein halbes Jahr Teil unserer Familie werden sollte. Er hatte uns bereits fleißig eMails mit vielen Fotos von sich und seiner Familie geschickt. Trotzdem waren wir neugierig und gespannt, wie es werden würde, einen eigentlich doch fremden Menschen aus einer anderen Kultur so lange mitten unter uns zu haben, während unser eigener Sohn im fernen Mexiko seine eigenen Erfahrungen mit dem Erwachsen werden in der Fremde machte.

Und dann stand Ben plötzlich vor uns – einen gewaltigen Koffer schob er auf dem  Bremer Flughafen am Zoll vorbei und wusste gleich, wohin er musste: unsere beiden kreischenden Mädchen hielten ihm das Transparent ‚Welcome Ben‘ fast vor die Nase. Spitzbübisch lächelnd und sehr schüchtern ließ er sich die Umarmungen zur Begrüßung gefallen, bevor das erste Telefonat mit seiner Mutter in Südafrika geführt werden musste. „Alles klar, Mom, ich bin gut angekommen.“

Alles war viel einfacher, als wir befürchtet hatten. Ben fand sich schnell im Haus und mit uns zurecht. Sehr schnell hat er sich eingelebt und bestens mit unseren 12- und 14-jährigen Mädchen verstanden. Von Eifersucht keine Spur! Im Gegenteil wurde rumgeherzt und ein offener, von beiden Seiten vorurteilsfreier Umgang  gepflegt. Uns machte Ben gleich klar, was er am liebsten hat: viel Fleisch, an Gemüse oder Obst musste er erst Gefallen finden. Wichtig waren ihm auch viel Sport und viel Schlaf.

Problemlos fand Ben Freunde, sowohl in der Schule als auch im Sportverein. Überhaupt erwies es sich als das Beste, ihn gleich unter viele Gleichaltrige zu stecken. Museen und Kulturreisen mussten warten. Vorrang hatte das Lernen der deutschen Sprache. Unsere Mädchen halfen dabei auf raffinierte Weise: sie klebten auf alle Gegenstände im Haus gelbe post-it-Zettel mit den deutschen Be­zeich­nungen. Das fand Ben lustig, und er lernte die Vokabeln schnell. Anfangs hatte Ben die Schule doch wegen der Sprachdefizite etwas überfordert. Nach einem halben Jahr lief es aber gut, und im Rotary Club konnte er die Zuhörer schon in deutscher Sprache mit seinem Bericht über die Heimat und über die ‚big five‘ der Tierwelt seiner afrikanischen Umgebung fesseln.

Von Heimweh keine Spur – vielleicht lag es auch an den nächtlichen Skype-Kontakten zu seiner Familie. Hilfreich waren sicher auch die stimmungsvollen Besuche im Bremer Weser-Stadion, das gemeinsame Shippern auf der Weser und die sleep-over-Parties mit den anderen inbounds aus aller Herren Länder. In den Ferien gab es Schwarzwald satt mit mountain biking, Paddeln auf dem Schluchsee, Abstechern nach Basel, Bern (natürlich ins Wankdorf Stadion) und ins Elsass. Das halbe Jahr war so schnell vorbei, und es hat allen riesigen Spaß gemacht.

Probleme: ja, das Zimmer wurde nicht aufgeräumt. Aber warum sollte es mit Ben anders sein, als mit unserem eigenen Jungen. Ben ist zur nächsten Familie weitergezogen und macht neue, andere Erfahrungen. Wir werden bestimmt in gutem Kontakt bleiben und uns wiedersehen.

Von Ben haben wir viel über seine Heimat und über andere Sichtweisen auf die Dinge. Auch deshalb haben wir vom Besuch unseres Gastsohnes sehr profitiert. Es war eine tolle Zeit.

Bericht einer Gastfamilie, Rotary Jugenddienst Deutschland e.V.