Indra Söhl ging mit dem AJA Weltentdecker-Stipendium von AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. für ein Jahr nach Finnland

Foto Indra SöhlViele werden es anders behaupten, aber ich denke eine neue Sprache lernen ist bei einem Auslandsjahr eine sehr schöne, aber auch sehr wichtig Nebensache. Natürlich braucht man sie im späteren Berufslebem, aber ist es nicht viel wichtiger seine Augen für die Kultur offen zu halten und sich mit seinem ganzen Herzen auf die neuen Begebenheiten einzulassen? In der Vorbereitungszeit für das Auslandsjahr würde ich allerdings schon anfangen die fremde Sprache zu lernen, damit ich mich schneller in die Lebensweise der dort lebenden Menschen einfinden kann. Kommunikation sowie Völkerverständigung sind die wichtigsten Eigenschaften auf unserer globalisierten Erde, die ein jeder beherrschen muss, der in seinem Leben was erreichen will.
Da in jedem Land jeder Mensch einzigartig ist, seine eigenen Laster hat, aber auch seine ganz persönlichen Verhaltensweisen auslebt und die Menschen sich in den einzelnen Ländern aneinander anpassen, ergeben sich über die Ländergrenzen hinweg viele verschiedene Kulturen. Dabei ist jede auf ihre Weise besonders, deshalb sollte auch keiner eine andere Kultur an den Maßstäben seiner eigenen messen. Über Schule, Internet oder in den Nachrichten hört man einiges über die Länder, aber auch die Informationen stimmen oftmals nicht mit der Wahrheit überein. Ich würde gerne hinter die Fassetten eines Landes blicken, dort leben, ihre Verhaltensweisen studieren und ohne von Vorurteilen eingenommen zu sein, mich völlig dem Land und den Leuten hingeben.

Yasmin Betz ging mit dem AJA Chancen für alle-Stipendium von Youth For Understanding für ein Jahr nach Costa Rica

Yasmin BetzIch heiße Yasmin und bin 15 Jahre alt. Ich mache ab August 2015 ein Auslandsjahr in Costa Rica.

Nach Costa Rica zu gehen war eher eine Bauchgefühl-Entscheidung, aber der Faktor, dass in Costa die glücklichsten Menschen leben war sehr wichtig. Das habe ich von vielen Leuten, die in Costa Rica waren, bestätigt bekommen. Das Land ist von der Lage und Natur wunderschön, und die Einwohner sind sehr freundlich und offen.Nach meiner einwöchigen Vorbereitungstagung, bei der ich sehr viele Infos zu Costa Rica und das Leben dort bekommen habe, war ich noch überzeugter davon, dass Costa Rica das richtige Land für mich ist. Ich freue mich meine Gastfamilie und eine andere Kultur kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Pura Vida, auf nach Costa Rica!

Marie-Theres Lutz ging mit dem AJA Sprachpionierstipendium von Experiment e.V. für ein Jahr nach Argentinien

Marie-Theres LutzAls mir eine Lehrerin an meiner Schule, etwas über ihre Zeit als Austauschschülerin erzählt hat, wurde mir sofort klar, dass ich es auch wagen will, ein Jahr weg zu gehen, weit weg. Was genau der ausschlaggebende Punkt war weiß ich nicht mehr genau. Ich denke, der Mix aus neuer Kultur, neuen Menschen und die ganzen Erfahrungen die man während des Jahres macht, haben mich überzeugt; die Chance, ein Teil des Gastlandes und der Gastfamilie zu werden, sich ein Leben in dem anfangs fremden Land aufbauen und nicht zuletzt die Sprachkenntnisse zu verbessern und ein Stück Welt entdecken zu können. All das waren Argumente für den Start meines Auslandsjahres.
Für Argentinien hab ich mich entschieden, weil einerseits die Erfahrungsberichte unglaublich toll klingen und überzeugend sind. Auf der anderen Seite wollte ich schon immer einmal nach Lateinamerika reisen um die Lebensfreude und den typischen lateinamerikanischen Lebensstil aus erster Hand zu erfahren und mit zu leben. Ein weiterer Grund war, dass ich eine für mich bisher unbekannte Sprache lernen wollte, um danach weiter darauf aufzubauen.
Das „AJA Sprachpionierstipendium“ bedeutet für mich, dass mein Traum, ein Auslandsjahr zu machen und die oben beschriebenen Dinge erleben zu können, in Erfüllung geht, aber auch dass ich die Chance bekomme, mich selbst in einer vollkommen neuen, unbekannten Situation zu sehen und über mich selbst herauswachsen zu können. Mit einer anderen Sichtweise auf das Leben, vielen Erfahrungen und Momenten, die ich während des Auslandsjahres sammeln konnte zurück nachhause zu kehren.
Ich bin Experiment e.V. und AJA dankbar dafür, dass sie mir meinen Traum und die dadurch entstehenden Chancen mit dem „AJA Sprachpionierstipendium“ ermöglichen, vielen Dank!

Norina Welteke ging mit dem AJA Europa-Stipendium von ODI e.V. für ein Jahr nach Frankreich

Bild_Norina WeltekeHallo, mein Name ist Norina Welteke und ich bin 15 Jahre alt. Ab September 2015 werde ich für 10 Monate in Frankreich leben, um dort die wunderschöne Sprache Französisch zu lernen, neue Freunde zu finden und um in die französische Kultur einzutauchen. Besonders wichtig ist mir, dass ich eine sehr gute Beziehung zu meiner Gastfamilie aufbauen und mich dort wohlfühlen kann. Ganz bestimmt wird die Zeit im Ausland nicht immer einfach sein und ganz bestimmt werde ich mal Heimweh bekommen, aber ich denke auch, dass die positiven Erfahrungen absolut überwiegen werden und ich einen wunderbaren Aufenthalt verleben werde!

Lea Krarup ging mit dem Fulbright-Botschafter Stipendium von PI e.V. für ein Jahr in die USA

Lea KrarupSeit ungefähr einem Jahr träume ich davon, ein Jahr an einer amerikanischen High School zu verbringen. Ich möchte gerne in dieses multikulturelle Land reisen und das amerikanische Alltagsleben aus nächster Nähe kennenlernen. Ich möchte in die USA, weil ich wissen will, wieso das Land, das unsere Gesellschaft so sehr prägt und so viele Kulturen in sich vereint, so ist, wie es ist. Ich möchte den „American way of life“ kennenlernen und viele spannende Erfahrungen sammeln. Außerdem möchte ich meine Englischkenntnisse erweitern, um mich mit Menschen auf der ganzen Welt verständigen und austauschen zu können.

Am Fulbright-Botschafter-Stipendium gefällt mir besonders der Stellenwert der Völkerverständigung, denn mich mit anderen Jugendlichen auszutauschen ist für mich der wichtigste Teil eines Schüleraustausches. Als Stipendiatin vertrete ich mein Land. Mit meinem Auftreten und Handeln werde ich bei meinen Mitschülern und meiner Gastfamilie das Bild prägen, das sie sich von Deutschland machen. Aus diesem Grund denke ich, dass es meine Aufgabe sein wird, Deutschland verantwortungsvoll zu repräsentieren. Ich werde mich dabei auch mit Vorurteilen und Anfragen auseinandersetzen müssen. Das mache ich aber auch gerne, denn es ist für mich am wichtigsten, mit Leuten zu kommunizieren, um Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen.

Leonie Kämmerling ging mit dBild für Stipendiumsbericht_RJDem Stipendium von Rotary Jugenddienst e.V. für ein Jahr nach Brasilien

Als mir eine Freundin erzählte, dass ihr Bruder für ein Jahr nach Norwegen gehen würde, war für mich die Idee entstanden, das möchte ich auch! Ein Jahr fremde Menschen, fremde Kulturen – das fand ich sehr reizvoll. Zudem war ich schon immer begeistert auf Reisen im Ausland. Im Urlaub in verschiedenen Ländern konnte ich erste Kontakte mit Menschen aus anderen Ländern knüpfen und einen ersten Einblick in andere Kulturen bekommen. Eine Sprachreise zur Vertiefung der Englischkenntnisse habe ich in der siebten Klasse mit einer Freundin gemacht. Dort hatten wir Sportaktivitäten und Englischunterricht bei Muttersprachlern. In der neunten Klasse konnte ich durch ein Austauschangebot an meiner Schule erste Erfahrungen mit dem Leben in einer Gastfamilie in Frankreich machen. Bei dem Gegenbesuch meines Austauschpartners konnte ich ihm die in Frankreich gewonnenen Eindrücke in Deutschland zurück geben. Außerdem hat meine Familie schon einige andere Austauschschüler über Internationale Chöre und Orchester als Gastfamilie aufgenommen. Die Erfahrungen, die diese Austauschschüler in Deutschland machen konnten, möchte ich auch gerne machen.

Meine erste Idee für ein Zielland war die USA, da mich die Sprache sehr reizte. Durch Erzählungen der aufgenommenen Gastschüler, kam mir das Land sehr vertraut vor und ich war interessiert am amerikanischen Schulsystem. Später jedoch entschied ich mich für Brasilien als Zielland. Grund dafür waren Gespräche mit Schülern, die ihr Auslandsjahr in Brasilien verbracht hatten. Auch durch Freizeitangebote meiner Schule wie Capoeira, Portugiesischunterricht und einen Schüleraustausch mit Brasilien wurde mir das Land sehr nahe gebracht. Außerdem gefiel mir die doch sehr unterschiedliche Kultur zu Deutschland, die neue Sprache und der südamerikanische Lebensstil.

Das Stipendium ermöglicht mir, meinen Traum von einem Auslandsjahr zu verwirklichen, über meinen Schatten zu springen und Herausforderungen alleine zu meistern. Ich habe die Möglichkeit, internationale Kontakte zu knüpfen und mir einen Freundeskreis über Deutschlands Grenzen hinaus aufzubauen. Durch den Aufenthalt in einer Gastfamilie für ein ganzes Jahr, kann ich an der fremden Kultur nicht nur als Gast teilhaben sondern sie selber leben. Ich bin Rotary und besonders meinem Heimatclub sehr dankbar für die Unterstützung, die mir viele Erfahrungen und Erlebnisse ermöglicht. Das Auslandsjahr ist eine große Chance für mich. Ich freue mich, dank dieser Unterstützung Deutschland in Brasilien vertreten zu dürfen. Vielen Dank!