Schüleraustausch mit den USA – jetzt erst recht!

Berlin, 02.02.2017. Der Wahlsieg Trumps und seine Politik verunsichern Jugendliche und ihre Eltern, die sich für einen Schüleraustausch mit den USA interessieren. Dabei ist gerade in Zeiten wie diesen der Schüleraustausch wichtiger denn je. Gemeinnützige Austauschorganisationen schrecken vor den neuen Herausforderungen nicht zurück und rufen auf zum „Schüleraustausch mit den USA – jetzt erst recht!“

Die politischen Ereignisse in den USA zeigen, dass ein Schüleraustausch mit den USA wichtiger ist denn je. Auf politische Veränderungen reagieren die AJA-Organisationen seit einem Jahr mit Stipendien und neuen Programmen für die USA und Großbritannien. „Gerade in Zeiten wie diesen ermuntern wir Jugendliche für einen Schüleraustausch und setzen uns dafür ein, dass das Interesse bei den Jugendlichen nicht nachlässt“, betont Dr. Uta Wildfeuer, Repräsentantin des Verbandes gemeinnütziger Austauschorganisationen (AJA). Zudem setzen die AJA-Organisationen den Fokus, noch stärker als sonst, auf die Vor- und Nachbereitung sowie eine qualitätsvolle Betreuung im Schüleraustausch.

USA weiterhin Platz Eins bei Austauschschülern

Noch sind die USA weit davon entfernt, den Spitzenplatz bei den Schüleraustauschprogrammen zu verlieren. „Wir können den Trend nicht bestätigen, dass der Schüleraustausch mit den USA ums Überleben kämpfe“, sagt Dr. Wildfeuer. „Auch ist der Glaube, dass die USA abgelöst werden, angesichts des großen Vorsprungs der USA, etwas weit hergeholt. Es gibt mehr Interesse an Kanada, aber genauso weiterhin gleichbleibendes Interesse an den USA“, so Dr. Wildfeuer weiter.

Vom Austausch mit den USA zum Austausch mit über 60 Ländern weltweit

Der Jugendaustausch begann schon früh in Deutschland. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges riefen US-amerikanische Veteranen Jugendaustauschprogramme ins Leben, um den Frieden in der Welt zu sichern. Zunächst fand der Austausch vorrangig mit den Vereinigten Staaten von Amerika statt. Mittlerweile hat sich der Schüleraustausch weltweit etabliert. Die AJA-Organisationen bieten inzwischen Austauschprogramme mit rund 60 Ländern an. Im englischsprachigen Bereich stehen Kanada, Neuseeland, Australien und Großbritannien hoch im Kurs. An die Vereinigten Staaten kommen sie jedoch noch lange nicht heran.

Pressekontakt: Viktoria Deßauer, AJA – Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen
Gormannstr. 14, 10119 Berlin, Telefon: 030 33309875, Email: viktoria.dessauer@aja-org.de

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