AJA-Schulung zur Prävention im internationalen Jugendaustausch

Am 28. und 29. Januar 2016 fand das AJA-Seminar „Prävention sexualisierter Gewalt im internationalen Jugendaustausch“ im Hamburg statt. Nach dem Seminar zum Datenschutz im April 2014 war dies die zweite Schulung im Rahmen der AJA-Fortbildungsreihe „Qualität im Schüleraustausch“.
Wie können wir als Akteure im internationalen Jugendaustausch für die bestmögliche Sicherheit und den bestmöglichen Schutz unserer Programmteilnehmenden vor sexualisierter Gewalt sorgen? Mit diesen und weiteren Fragen waren Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Jugendaustauschorganisationen zum Seminar des AJA in die Geschäftsstelle des Deutschen Youth for Unterstanding Komitee e.V. (YFU) gekommen. Nach einem Überblick über die rechtlichen Grundlagen legte Julia Hiller, Referentin beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), den Anwesenden die Bedeutung der Präventionsarbeit als Qualitätsmerkmal im internationalen Jugendaustausch sowie die Arbeit und Ziele ihrer Institution dar. Die AJA-Referenten Rita Barth, YFU e.V. und Tom Kurz, Experiment e.V. stellten anschließend die Arbeit des „Netzwerk Prävention“ des AJA sowie die Präventionskonzepte ihrer Organisationen vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulung erhielten so zahlreiche praktische Hilfestellungen für die Umsetzung und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten in ihren Einrichtungen.

Die Organisationen des AJA befassen sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema der Prävention als selbstverständlichem Bestandteil des Jugendaustausches. Seit 2006 besteht hierzu das Netzwerk Prävention, eine ständige Arbeitsgruppe im AJA. Seit Ende 2014 arbeitet der AJA auf diesem Gebiet mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) zusammen (https://beauftragter-missbrauch.de). Weitere Informationen zur Präventionsarbeit des AJA bei Anna Wasielewski (anna.wasielewski@aja-org.de) und unter Prävention im AJA.
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