Politische Dimension im gemeinnützigen Jugendaustausch hat eine lange Tradition

Für die gemeinnützigen Mitglieder des Dachverbandes AJA – Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen, ist die politische Dimension das Fundament ihrer Arbeit.
Dabei ist die politische Bildung junger Menschen, die an einem Jugendaustausch teilnehmen, selbstverständlich. Denn es waren politische und geschichtliche Ereignisse, die zur Entstehung der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen geführt haben.

Many hands together: group of people joining handsIhre Geschichte reicht weit zurück, zum Teil noch vor dem Zweiten Weltkrieg. So waren es beispielsweise engagierte Bürger, die im Rahmen von internationalen Jugendtreffen bemerkten, dass die Teilnehmenden sich in ihren nationalen Gruppen isolierten.

Politische Bildung als Eckpfeiler im gemeinnützigen Jugendaustausch

Um dies künftig entgegenzuwirken, entstand die Idee, Studienreisen zu organisieren und die jungen Menschen in Familien im jeweiligen Land unterzubringen. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges hatten etwa Veteranen beschlossen, Jugendaustauschprogramme ins Leben zu rufen, um den Frieden in der Welt zu sichern. Und auch andere Organisationen und engagierte Bürger sahen jetzt eine Notwendigkeit, sich für die Völkerverständigung einzusetzen, die Friedenserziehung zu fördern und ein Demokratieverständnis bei jungen Menschen aufzubauen.

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