Kernkompetenz entwickelt sich während der Schulzeit

 

Die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Margret Wintermantel, hält das Schulalter zwischen 14 und 16 Jahren für einen optimalen Zeitpunkt, um fremde Kulturen kennenzulernen.

Dies war zu lesen in einem Interview in der Welt am Sonntag vom 27. Mai 2012 (hier das komplette Interview „Zugehörig sein ist zentral“, WamS vom 27.05.12). Diese Einschätzung teilen auch der AJA und seine Mitgliedsorganisationen.

Die Bedeutung und die Wirkung des einjährigen Schüleraustausches ist unumstritten. Persönliche Erfahrungen in fremden Kulturen vermitteln eine interkulturelle Kernkompetenz, die in einer immer globaler werdenden und sich vernetzenden Welt an Bedeutung gewinnt. Dabei ist das Erlernen eine Fremdsprache nur ein Bestandteil. Die Integration in eine fremde Kultur, das Erleben und Eintauchen in diese vermittelt den jungen Menschen Offenheit und Verständnis sowie Toleranz und Flexibilität anderen Kulturen gegenüber.

Das sind Attribute, die für eine persönliche Entwicklung, eine berufliche Qualifizierung aber eben auch für die Entwicklung einer offenen und toleranten Gesellschaft enorm wichtig sind. Damit wird bestätigt: Die Bedeutung des langfristigen Schüleraustausches sollte stärker im Bewusstsein der Gesellschaft verankert sein und von der Politik offensiver getragen werden.

Share this Post: Facebook Twitter Pinterest Google Plus StumbleUpon Reddit RSS Email