AJA als Experte im Deutschen Bundestag

 

Am 21. Mai 2012 nahm der AJA an einem Fachgespräch zum internationalen Jugendaustausch im Rahmen der 31. Sitzung des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Deutschen Bundestag teil. Tagungsort war das Paul-Löbe-Haus.

In dieser 31. Sitzung ging es um die Bedeutung und die Problemlagen im Hinblick auf den internationalen Jugendaustausch im Rahmen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Eingeladen waren neben der AJA-Repräsentantin Dr. Uta Julia Schüler der diesjährige AJA-Sprecher Knut Möller, Geschäftsführer des Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V., und Holger Knaack, Vorsitzender von Rotary Jugenddienst Deutschland e.V.

In der Sitzung lag der Fokus auf der Bedeutung des langfristigen Schüleraustausches als Beitrag zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Dabei hob der AJA drei Kernelemente besonders hervor: Die teilweise erschwerten Visa- und Einreisebedingungen für ausländische Gastschüler, die an Langzeitprogrammen der AJA-Mitglieder teilnehmen; die nötige Förderung des bürgerschaftlichen Engagements von Gastfamilien sowie eine regionale Erweiterung der Austauschprogramme.

Einigkeit bestand unter den Bundestagsabgeordneten und Mitgliedern des Ausschusses darüber, dass der langfristige Schüleraustausch für die Entwicklung eines nachhaltigen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Deutschland von großer Wichtigkeit ist. Es bleibt aber abzuwarten, ob das Wissen darüber auch dazu führt, dass Hemmnisse abgebaut und bürokratische Hürden beispielsweise in der Zusammenarbeit mit Ausländerbehörden beseitigt werden können.

AJA-Statement zu Problemen im internationalen Jugendaustausch (PDF)

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